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Während eines Meetings, wo es um die Suche nach TYPO3-Entwicklern ging, kam mir die Idee, einen Twitter-Bot zu programmieren. Jeder, der mit dem beliebten CMS TYPO3 arbeitet, kann dem Bot followen und Jobs suchen bzw. anbieten.
Danke auch hier nochmals an Harald Amelung für die Unterstützung und an Google für die einfache Twitter API.
Da ich schon seit 3 Tagen flach liege und eine Erkältung ausbrüte, war heute Zeit, zum Arzt zu gehen.
Nachdem einige Ärzte in meiner Nähe freitag nachmittags zu hatten, habe ich beim 5ten Versuch einen Arzt gefunden. Er hätte von 17 bis 19 Uhr geöffnet und ich solle doch vorbeikommen.
Ich kam, sah und … kriegte einen Zeit- und Kulturschock. Bin ich denn bei der Haustüre unbemerkt durch ein Raum-Zeit-Kontinuum getreten und hat es mich in die 80er Jahre gebracht?
Es empfing mich eine ältere Dame mit langen blonden Haaren, die mich freundlich zum Empfang geleitete. Der Empfang bestand aus einem Kartenlesegerät, einem Uralt-Drucker und einem Schreibtisch, der noch nie das Wort “Empfang” gehört zu haben schien. Die freundliche Dame ignorierte mit einem Lächeln meine Versuche, zu beschreiben, was ich eigentlich hier will und forderte meine Krankenkassenkarte und meine 10 Euro. Nachdem sie die Daten ausgedruckt hatte, dass ich meine Praxisgebühr gezahlt hätte, gab sie mir noch einen Zettel mit den Öffnungszeiten mit. Diese “Visitenkarte” war von einem Block aus mindestens 50 anderen “Visitenkarten”. Die “Visitenkarte” war weder ausgedruckt, noch in einem handlichen Format. Sie war auf rosa Papier und es waren handschriftlich (!) die Öffnungszeiten hinterlegt. Bild kommt noch.
Naja, ich dachte mir, der wird nie mein Hausarzt…
Aber ich hatte den Arzt ja noch garnicht gesehen! Nach 2 Minuten Wartezeit wurde ich hereingebeten und ein älterer Herr (vermutlich der Arzt) bat mich doch, hinzusetzen. Er starrte auf seinen Laptop (hatte ich richtig gesehen?) und auf sein am Laptop angeschlossenes Display, welches auf so einem kleinen Badezimmerhocker stand. Er hörte sich meine Beschwerden an, schaute mir in den Rachen und hörte meine Lungen ab…also doch der Arzt! Nach 3 Minuten Untersuchung durfte ich mir 10 Minuten (gefühlte 20) anhören, wie das Medikament, das er mir verschrieb, überhaupt wirkt. Und wer schon bei Dr. House mal nicht mitkommt, der hätte keine Freude an diesem Arzt.
Er empfohl mir natürlich, noch weitere Medikamente einzunehmen, sobald ich wieder gesund bin. Moment…Medikamente? Wenn ich gesund bin? Humbug!
So, angemeldet hab ich mich nun zu dem großen TYPO3-Event. Noch bin ich an Stelle 15 auf der Warteliste, bin aber zuversichtlich, dass ich noch irgendwie reinkomme.
Am Mittwoch war ich in der Vorpremiere vom neuesten Endzeit-Film von unserem Sindelfinger Hollywood-Regisseur Roland Emmerich.
Nun meine Kritik zum Film.
Es geht darum, dass die Sonne ein bisschen Party macht und erhöhte Aktivitäten an den Tag legt. Dadurch werden eine Menge Neutrinos auf die Erde geschleudert, was bewirkt, das der Erdkern sich noch mehr erwärmt. Durch diese Erwärmung verschieben sich die Erdplatten und es gibt jede Menge Erdbeben und einige Landschaften werden komplett zerstört.
Die Hauptpersonen sind einerseits eine Familie, die durch diese Katastrophe wieder zusammenfindet, sowie die Entdecker dieser Katastrophe, die sich schon 2009 angekündigt hat.
Fazit: Die Effekte und der Sound sind grandios, die Story so naja und die Dialoge haben teilweise “Porno”-Niveau.
Bewertung: 3 von 5
Mit teils schweren Schädeln begann das Frühstück um 8:30 Uhr.
Man merkte an den Gesprächsthemen auch an, wer am Samstag abend ins Münchner Nachtleben abgetaucht war und wer nicht. Stille gegenüber von TYPO3-Gesprächen.:)
Um 10 Uhr begann die erste Session, gleich mit meinem Kollegen Markus Antecki, der einfach mal zeigte, was man auf die Schnelle mit den Hilfsmitteln von TYPO3 und dem Javascript-Framework Mootools anstellen kann. Da es sehr viele Interessenten gab, war der große Raum deutlich gefüllt.
Ich bin auch in dem großen Raum geblieben, weil es da die interessantesten Themen gab, doch ging es so weiter wie am Samstag. Zum Teil angekratzte Themen und Sessions, die einfach nicht meine Erwartungen erfüllt haben. Leider.
Besonders die letzten 2 Sessions über FLOW3 haben meine persönlichen Erwartungen sehr enttäuscht. Die Installation und ein bisschen rumcoden habe ich in einer halben Stunde selbst abgehandelt. Ich hätte gern weitaus umfangreichere und vorbereitete Beispiele gesehen, was mit FLOW3 möglich ist. Stattdessen gab es eine Einführung in die Installation und eine Ausgabe eines Templates mit einer Überschrift, einem Satz und 2 Listenelementen. Sehr schade.
Zum Ende des Camps gab es noch die Verlosung der gesponsorten Bücher und jeder durfte einen Feedback-Bogen ausfüllen.
Ich freue mich trotzdem wieder auf nächstes Jahr und hoffe, dass sich einige Punkte verbessern, interessantere Sessionhalter auftreten und dass für Sonntag auch mehr zum Essen bestellt wird. Um 13:10 Uhr bekam man nix mehr zum Essen (13 Uhr war Buffeteröffnung).
Einen Dank noch an die Organisation für die komplette Abwicklung und an die stete Verbesserung des TYPO3Camps. Macht weiter so.
Zitate
von Mario Gomez
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