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Dieses Jahr fand wieder die berühmt-berüchtigte T3BOARD statt, wie letztes Jahr auch wieder in Laax in der Schweiz.
Vom 28.2. bis zum 7.3. war damit Skifahren, Boarden, Party und natürlich auch Coding & Nerding angesagt. Ich hab mich sehr gefreut, dass ich wieder teilnehmen durfte trotz gerade mal 4 Wochen in meinem neuen Job. Danke nochmals an die Uni Hohenheim.
Ich habe neben meinen alten Bekannten natürlich auch neue Bekanntschaften gemacht. Zudem durfte ich mit Oliver Hader zusammen einen Bug von der Bug-Auction fixen, was auch sehr viel Spaß gemacht hat.
Berichte, Bilder und Videos gibt es allerhand. Hier ein paar Links:
- Berichte bei TYPO3Blogger
- Bilder auf Flickr
Und hier noch einige youtube Videos:
Da ich schon seit 3 Tagen flach liege und eine Erkältung ausbrüte, war heute Zeit, zum Arzt zu gehen.
Nachdem einige Ärzte in meiner Nähe freitag nachmittags zu hatten, habe ich beim 5ten Versuch einen Arzt gefunden. Er hätte von 17 bis 19 Uhr geöffnet und ich solle doch vorbeikommen.
Ich kam, sah und … kriegte einen Zeit- und Kulturschock. Bin ich denn bei der Haustüre unbemerkt durch ein Raum-Zeit-Kontinuum getreten und hat es mich in die 80er Jahre gebracht?
Es empfing mich eine ältere Dame mit langen blonden Haaren, die mich freundlich zum Empfang geleitete. Der Empfang bestand aus einem Kartenlesegerät, einem Uralt-Drucker und einem Schreibtisch, der noch nie das Wort “Empfang” gehört zu haben schien. Die freundliche Dame ignorierte mit einem Lächeln meine Versuche, zu beschreiben, was ich eigentlich hier will und forderte meine Krankenkassenkarte und meine 10 Euro. Nachdem sie die Daten ausgedruckt hatte, dass ich meine Praxisgebühr gezahlt hätte, gab sie mir noch einen Zettel mit den Öffnungszeiten mit. Diese “Visitenkarte” war von einem Block aus mindestens 50 anderen “Visitenkarten”. Die “Visitenkarte” war weder ausgedruckt, noch in einem handlichen Format. Sie war auf rosa Papier und es waren handschriftlich (!) die Öffnungszeiten hinterlegt. Bild kommt noch.
Naja, ich dachte mir, der wird nie mein Hausarzt…
Aber ich hatte den Arzt ja noch garnicht gesehen! Nach 2 Minuten Wartezeit wurde ich hereingebeten und ein älterer Herr (vermutlich der Arzt) bat mich doch, hinzusetzen. Er starrte auf seinen Laptop (hatte ich richtig gesehen?) und auf sein am Laptop angeschlossenes Display, welches auf so einem kleinen Badezimmerhocker stand. Er hörte sich meine Beschwerden an, schaute mir in den Rachen und hörte meine Lungen ab…also doch der Arzt! Nach 3 Minuten Untersuchung durfte ich mir 10 Minuten (gefühlte 20) anhören, wie das Medikament, das er mir verschrieb, überhaupt wirkt. Und wer schon bei Dr. House mal nicht mitkommt, der hätte keine Freude an diesem Arzt.
Er empfohl mir natürlich, noch weitere Medikamente einzunehmen, sobald ich wieder gesund bin. Moment…Medikamente? Wenn ich gesund bin? Humbug!
Hallo Welt, oder soll ich sagen: Hallo Bloggerwelt?
“Ich bin wieder hier” sagte einst Grönemeyer, aber er meinte ganz sicher nicht das Bloggen. Wie aufmerksame Leser gemerkt haben, habe ich laaaange nichts mehr von mir hören lassen. Das liegt an vielen Gründen:
- Viel zu viel Arbeit
- Ich war im Urlaub!!:)
- Ich bin umgezogen!!
- Wenn ich was Interessantes finde, twitter ich es und denke mir nicht minutenlang ein Post aus.
- Und über den VfB zu schreiben, macht im Moment absolut null Spaß! *grummel*
Ich denke, das reicht erstmal an Gründen.
Nun, die Arbeit ist inzwischen wieder stressfreier, ich hab mich in Andalusien im Urlaub gut entspannt und meine knackige Bräune aufgefrischt, habe meinen Umzug nach Stuttgart Süd hinter mir und habe zudem extra für so Kleinigkeiten einen RSS-Feed eingebunden, der genau aufschlüsselt, was ich twitter.:)
Lange Rede, kurzer Sinn: “Ich bin wieder hier”
Ich geb mir nun mehr Mühe, bestimmt!!:)
Am Sonntag ist es soweit und die Reise nach Laax in die Schweiz beginnt. 7 Tage lang Skifahren, saunieren, feiern und der TYPO3-Community beiwohnen. Ich werde versuchen, täglich mit Wort- und auch Bild-Material zu dienen, damit die Daheimgebliebenen richtig neidisch werden!
Let’s go!
Vom 24.2 bis 26.2 war ich im Kurzurlaub in Barcelona. Hier ein kleiner Bericht über das Erlebte:
Am 24. morgens um 7 Uhr war Abflug am Stuttgarter Flughafen. Nach 1:20 Stunden Flug sind wir dann in Barcelona gelandet. Dort erstmal das Hotel ausfindig machen und die ersten Eindrücke sammeln. Nach ca. 30 Minuten Fahrt und 15 Minuten Fußweg (natürlich erst verlaufen) dann das Hotel gefunden, problemlos eingecheckt und gleich mal das Zimmer begutachtet. Groß, geräumig, Bad mit Badewanne und sogar ein Bidet.
Zuallererst wurde ein bissle Sightseeing vollzogen, da das berühmteste Gebäude von Barcelona ca. 400 Meter vom Hotel entfernt war, die “Sagrada Familia“.
Ein schönes Bauwerk, wie ich eine Kirche noch nie gesehen habe. Interessant sind die 4 sehr dünnen Türme und die gesamte Höhe der “Sagrada Familia”. Leider wurde das schöne Bild getrübt von etlichen Kränen, die entweder was kaputt machen oder restaurieren.
Danach machten wir einen Abstecher zum Guelli Park, wo der berühmte Künstler “Gaudi” ein paar Bauwerke hingezaubert hat, u.a. das vielleicht berühmteste Stück, ein Salamander aus bunten Mosaksteinen. Dort gab es dann noch einige Bauchladenverkäufer, die vom örtlichen Ordnungsamt aufgerieben wurden.
Der nächste interessante Punkt war dann “natürlich” das größte Fußballstadion Europas, das Camp Nou des FC Barcelona. Also, um das Stadion zu finden, muss man gut in den Karten von Barcelona suchen. So dominant die Mercedes Benz Arena in Stuttgart in den U- und S-Bahn-Plänen verzeichnet ist, in Barcelona muss man sehr genau schauen, um den kleinen Hinweis zu finden, dass da ein Stadion steht. Zudem ist das Olympiastadion viel besser beschrieben, aber nur das Stadion vom Stadtrivalen Espanyol…kennt den jemand? ![]()
Am Stadion erstmal für 17 Euro eine Stadionführung inkl. Eintritt ins Fussballmuseum geleistet. Der Rundgang war sehr aufschlussreich und ist in meinen Fotos gut dokumentiert. Doch insgesamt habe ich mir mehr erwartet von einem so großen Stadion. Mir kam es nicht vor wie für knap 100.000 Besucher, eher nur ein bisschen größer als unsere Arena. Naja, vielleicht waren es auch nur die fehlenden Dächer.
Der erste Tag ging dem Ende zu und wir haben noch ein großes Einkaufscenter am Yachthafen entdeckt. Dort wurde ein bissle gebummelt und ein Eis geschlotzt. Da zu der Jahreszeit am Strand so garnichts los war, sind wir auch bald schon wieder ins Hotel, um schön auszuschlafen.
Am nächsten Morgen gut gefrühstückt und Richtung Altstadt bzw. Einkaufsstrasse. Dort gebummelt, eingekauft, Mittag gegessen und dann schon wieder am Strand gewesen. Bei 15°C haben wir dann die Schuhe ausgezogen und sind barfuß über den Strand gelaufen, mit gelegentlich hohen Wellen, die öfters mal einen überraschten Schrei rausgelockt haben.
Die Strandpromenade war gerade im Umbau. Im Sommer wird da echt die Hölle los sein und sehr viele Bars und Restaurants geben. Am anderen Ende vom Strand haben wir dann noch jede Menge Surfer gesehen, die sich in die Wellen gestürzt haben. Natürlich im Neopren-Anzug, war ja verdammt kalt für die Spanier.
Nach dem Strand sind wir dann noch auf den örtlichen Berg gefahren, wo ein altes Fort steht mit prächtigem Ausblick über ganz Barcelona. Mit der Seilbahn nach oben, die Zeit vergessen und mit der allerletzten grade noch um 18 Uhr wieder hinunter. Sonst hätten wir einige Kilometer laufen müssen.
Am Abend war wieder nix los und da wir sehr früh aufstehen mussten, haben wir noch das Hotel unsicher gemacht. Die Bedienungen an der Hotelbar waren echt zu nix zu gebrauchen. Laut Karte gibt es Milchshakes, doch der Kellner kannte den Begriff garnicht. Nicht mal, als wir es auf der Karte gezeigt haben. Dann hab ich eben doch ein spanisches Bier genommen. Ist nicht so mein Fall, kommt dem Pils hierzulande echt sehr nahe…*schüttel*
Am dritten Tag dann wieder zurückgeflogen, wieder mit der gleichen schnuckligen Maschine für maximal 30 Passagiere. Nach eineinhalb Stunden waren wir wieder in Stuttgart *bibber*.
Fazit: Barcelona ist eine Reise wert und ist auch eine schöne Stadt. Die Leute sind recht freundlich, manchmal ein bisschen überrascht, wenn man Englisch spricht. Unser Hotel war bis auf die Hotelbar echt klasse. Und in der U-Bahn hat man sich gefühlt wie in Stuttgart: Man versteht kein Wort, was die Nebensitzer reden.
Anhang: Fotos vom Barcelona-Ausflug. Natürlich freu ich mich über Kommentare zu den einzelnen Fotos.
Zitate
von Horst Heldt
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