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Das TYPO3Camp Stuttgart aus meiner Sicht

Montag, 9 Uhr:

Es gibt einen kräftigen Krach und ich wache auf. Müde stehe ich auf und sehe, dass meine Katzen im Arbeitszimmer mein Regal abgeräumt haben. Soviel zum Thema Schlaf nachholen. Naja, wo man jetzt wach ist, kann man sich das Wochenende nochmal Revue passieren lassen. Ich habe bewusst die Namen anonymisiert und die Zeiten sind zum Teil geraten oder gefühlt.

Freitag, 8 Uhr:

Aufstehen, der große Tag ist gekommen. Ich mache mich fertig und fahre Richtung Uni Hohenheim. Nehm noch auf dem Weg Brezeln für die Helfer mit.

Freitag, 10 Uhr:

Bin in der Uni angekommen. Fange an, mit Daniel zu besprechen, was wir zuerst machen. Wir organisieren die anwesenden Helfer zu Gruppen und senden Sie hinaus. Daniel und ich holen die Laptops und Beamer. Jochen war schon da, um die eingekauften Alkoholika für den Cocktailabend abzuliefern.

Freitag, 12 Uhr:

Der Uni-eigene Schreiner ist da, um unser Logo in Übergröße aufzuhängen. Daniel will nur eine Querlatte zum Aufhängen, der Schreiner umrahmt es aber professionell. Gute Arbeit! Sieht klasse aus! Sven W. ist schon angekommen und will seine Session vorbereiten.

Freitag, 15 Uhr:

Der erste Wagen Getränke taucht auf. Ich geleite ihn in den Schloßkeller und wir füllen die Kühlschränke auf. Die Getränke wurden sogar schon gekühlt geliefert. Klasse!

Freitag, 16 Uhr:

Noch 2 Stunden, dann geht es los. Bin nervös. Registrierung ist aufgebaut. Versuche, die Amiando Einlasssoftware zum Laufen zu bekommen. Doch auf dem Mac funktioniert sie nicht. Und auf Windows hab ich keine Lust.

Freitag, 17 Uhr:

Jochen fällt auf, dass wir am Donnerstag vergessen haben, Knabberzeug zu kaufen. Fahre mit ihm nochmal schnell in den Großmarkt. T3Forest sponsort noch Discoschorle (Vodka Bull), den wir auch gleich mitnehmen.

Freitag, 18 Uhr:

Im ersten Schlag sind gleich schon 30 Teilnehmer da, die wir alle herzlich begrüssen, fotografieren und die Einlasskarten bzw. die Give-a-ways geben. Sind schon einige bekannte Gesichter drunter. Wir merken, dass wir vergessen haben, die Getränkemärkchen zu kaufen. Wollten 2 Freigetränke anbieten und dann jedes Getränk 1,50 Euro. Nach kurzer Absprache gabs alles kostenlos! Lightwerk sponsort noch einige Party-Pizzen zum Abendessen für die Helfer.

Freitag, 22 Uhr:

Es sind schon 80 Teilnehmer da, die sich in der Säulenhalle und draussen vor dem Schloß aufhalten. Im Keller sind wenige, da das Wetter einfach bombastisch ist.

Freitag, 23 Uhr:

Die Registrierung ist geschlossen und die Orga stürzt sich ins Vergnügen.

Freitag, 23:15 Uhr:

Ich und Jochen sind noch übrig von der Orga, doch wir trinken und betreiben Socializing.

Samstag, 0:30 Uhr:

Nachdem Ingo R. mich mit Kartoffelchips nervt, lasse ich den Schloßkeller räumen, damit wir zu einem Ende kommen.

Samstag, 1:00 Uhr:

Ich werfe auch alle aus dem Schloß hinaus und organisiere eine Gruppe, die zum Nachtbus läuft, um in die City zu gelangen. Robert Z. habe ich versprochen, dass ich ihn in sein Hotel bringe oder bringen lasse.

Samstag, 1:55 Uhr:

Der Bus fährt los Richtung Stuttgart. Mal wieder ein Busfahrer, der bei der Al-Quaida ausgebildet wurde.

Samstag, 2:15 Uhr:

Wir erreichen den Schloßplatz in Stuttgart. Wir steigen aus dem Bus aus und stolpern direkt vor ein Taxi. Ich sage dem Fahrer, wo Robert hin muss und suche meinen Nachtbus.

Samstag, 2:30 Uhr:

Ich bin daheim und lege mich schlafen. Mann, war das ein Opening.

Samstag, 7:30 Uhr:

Aufstehen, muss um 8:30 Uhr an der Uni sein und um 8 Uhr den Robert abholen. Naja, heute kann ich ja das Auto nehmen.

Samstag, 8:05 Uhr:

Ich klingle Robert aus seinem Hotel und nehme ihn mit.

Samstag, 8:35 Uhr:

Wir kommen an der Uni an und ich bin eingeteilt für die Registrierung. Weitere Gäste kommen, während in der Säulenhalle die Stände aufgebaut und besetzt werden.

Samstag, 10 Uhr:

Eine halbe Butterbrezel konnte ich mir holen, doch dann beginnt schon die Begrüssung mit der Sessionplanung. Mann, sind da viele Leute. Der Schommer Media Raum füllt sich. Viele zeigen sich schon begeistert von der Location und dem Wetter. Naja, für das Wetter können wir ja nix.

Samstag, 10:30 Uhr:

Die Sessionplanung beginnt und da wir Kärtchen und eine Pinnwand benutzen, bleibt es recht übersichtlich. Tja, back to the roots. Warum immer alles digital?

Samstag, 11 Uhr:

Die ersten Sessions beginnen. Ich muss allerdings wieder weg, weil ich noch als Jugendtrainer meine Pflicht erfüllen muss.

Samstag, 15 Uhr:

Bin wieder da vom Spiel. Haben leider verloren. Ich esse eine weitere halbe Butterbrezel und stürze mich in die erste Session.

Samstag, 17 Uhr:

Es gibt Abendessen! Esskultur hat noch überraschenderweise ein ganzes Spanferkel mitgebracht. Ich esse Kartoffelwürfel und Hähnchen Cordon Bleu. Mein erstes richtiges Essen seit Fr abend.

Samstag, 18 Uhr:

Ich muss nochmal los zum Großmarkt, um Eis für die Cocktails zu besorgen. Sven W. kommt mit und hilft mir tragen. Müssen noch einen Karton Havana Rum mitnehmen, da Sebastian B. und Volker G. gestern abend noch Cocktails mixen wollten.

Samstag, 19 Uhr:

Der Cocktailstand und die Soundanlage sind aufgebaut. Los gehts!

Samstag, 20 Uhr:

Der Reverend Neverend taucht auf. Segnet einige und macht Fotos. Alle, die Fotos von ihm gemacht haben, bekamen direkt eine Spendenaufforderung an die TYPO3 Association über 10 Euro pro Bild.

Samstag nacht:

Der DJ Sven W. legt coole Musik auf mit seiner DJ App fürs iPad, Patrick L. und Volker G. mixen Cocktails. Sebastian B. hängt einfach nur müde ab. Nach gefühlten zwei Stunden wird die Musik leise gemacht und Ralf M. mit seiner T3Quetsche tritt auf den Plan. Mehrere Schunkellieder und spontane neue Reime mit dem Reverend geben dem Rest den Rest. Die Cocktails waren Weltklasse!!

Sonntag, 1:00 Uhr:

Ich bringe alle dazu, sich aus dem Schloß zu entfernen. Draussen gibt es noch einige halbwegs nüchterne, die uns helfen, die achtlos weggeworfenen Flaschen aufzusammeln. Es sieht aus, als ob hier Leute gewütet hätten.

Sonntag, 1:30 Uhr:

Die Taxis kommen und bringen einen kleinen Teil in die Stuttgarter City.

Sonntag nachts:

Wir treffen uns vorm Mata Hari und der erste Spuck-Ausfall ereilt uns. Wir ziehen weiter ins Universum. Dort tanzen und kickern wir. Als es uns dann keinen Spaß mehr macht, wollen wir weiter ins Schocken. Doch auf dem Weg fuhren Taxis an uns vorbei und ich nutzte die Gelegenheit, wieder zur Uni zu fahren. Musste ja um 7 Uhr den Caterern aufmachen, damit um 8 Uhr der Kaffee heiß ist.

Sonntag, 5:30 Uhr:

Wir kommen an der Uni an, ich schliesse auf und wir legen uns in den Raum jweiland. Stelle meinen Wecker auf 7 Uhr.

Sonntag, 6:30 Uhr:

Die Putzkolonne fährt durch die Räume und macht einen Krach. Ich stehe auf und setze mich in mein Büro, um noch einige Sachen zu erledigen am Laptop. Doch bei jeder Wartezeit von 5 Minuten nicke ich kurz ein. Wache immer wieder durch den Ton von einem neuen Tweet auf.

Sonntag, 8:30 Uhr:

Ich stehe auf und gehe nach oben, um meine Schicht anzutreten. Blutunterlaufene Augen und schmerzende Füsse helfen mir da gerade nicht dabei. Es scheint jeder auf den ersten Blick zu erkennen, was und wie ich durchgemacht habe.

Sonntag, 10 Uhr:

Erneute Begrüssung und Sessionplanung mit Fotos von den „Überresten“ des Vorabends und einen Tadel an unbekannte Teilnehmer, die Mülleimer nicht von Aschern unterscheiden können.

Sonntag, 11 Uhr:

Meine erste eigene Session über die 2-step-verification von Google. Muss den Raum tauschen.

Sonntag, 13 Uhr:

Mittagessen. Ich zwitscher mir zwei Bagels rein und komme langsam wieder auf Betriebstemperatur.

Sonntag, 14 Uhr:

Meine zweite eigene Session mit Ralf M. über den PHPStorm, eine neue IDE, die unsere Erwartungen komplett erfüllt.

Sonntag, 16 Uhr:

Verabschiedung und Feedback-Runde. Dazu noch Buch-Verlosung an die Sessionhalter. Es ist Gänsehaut-Feeling beim Feedback. Freut mich tierisch, dass es allen gefallen hat! Und niemand motzt mehr über den Preis.

Sonntag, 17 Uhr:

Ich komme daheim an nach einem Zwischenstopp beim Burger King.

Sonntag, 17:10 Uhr:

Ich liege im Bett und schlafe ein.

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2 Comments

  • Am 23. Mai 2011 10:59 schrieb Sven W.:

    Danke für deinen Einsatz und das tolle WE in Stuttgart! Es war der Hammer! TYPO3-Community rockt!

    • Am 23. Mai 2011 12:18 schrieb Patrick Rodacker:

      Thomas, vielen Dank für deinen Einsatz im Orga-Team. Freue mich schon auf das nächste Jahr.

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