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WhatsApp, Facebook, Threema und Sicherheit

In den letzten Tagen hatte ich mir schon öfters überlegt, mich vom SMS-Dienst WhatsApp zu trennen. Leider ist es immer so, dass eine Trennung schwer ist, wenn man eine App sehr oft nutzt.

In WhatsApp bin ich in verschiedenen Gruppen, um sich schnell und einfach zu organisieren. Auch viele Kontakte aus dem Fußball sind darüber schnell zu erreichen. SMS nutzt doch heutzutage auch kaum jemand mehr.

Gestern hat nun Facebook WhatsApp für sage und schreibe 19 Milliarden(!) Dollar aufgekauft. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, der App den Rücken zu kehren.

Aber wer wendet sich von etwas ab, ohne eine Alternative zu haben? Seit knapp einem Jahr nutze ich eine App namens Threema, die ähnlich wie WhatsApp funktioniert. Man kann Textnachrichten, Bilder, Videos und auch den eigenen Standort versenden. Der Unterschied zu WhatsApp liegt daran, dass es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt.

Aber was heißt das?

Das heißt, dass meine Nachricht auf meinem Gerät direkt verschlüsselt wird und erst auf dem Zielgerät wieder entschlüsselt wird. Auch wenn es über andere Server geht oder jemand meine Nachricht abfangen würde. Meinen Schlüssel hat derjenige nicht, um die Nachricht zu entschlüsseln. Klar ist es mit einer gehörigen Portion Rechnerleistung diese Nachricht zu entschlüsseln. Aber es ist ja auch möglich, mit einer gehörigen Portion krimineller und kinetischer Energie, ein Auto aufzubrechen. Der Unterschied ist nur der, dass ich das Auto (verglichen mit WhatsApp) nicht mit offener Tür und laufendem Motor stehen lasse, sondern schön verschlossen (verglichen mit Threema).

Threema kommt übrigens aus der Schweiz, also keine so hohe Ignoranz gegenüber Datenschutz.

Mehr Informationen über Threema bekommt ihr auf der Website threema.ch.

Ein Wechsel lohnt sich, und die knapp unter 2 Euro Kosten (übrigens nur einmalig) sind es wert!

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