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Wolken können auch dir gehören

Dropbox, NSA, Facebook, WhatsApp, iCloud, Google Drive.

Dies sind Begriffe, die man mit dem Speichern von Daten in sog. Clouds verbindet. „Clouds“ sind Server, welche meist über die gesamte Welt verteilt sind, um Daten entweder mehrfach abzusichern oder für Benutzer aus verschiedenen Ländern der Welt schnelle Zugriffe auf die Daten zu ermöglichen.

Es gibt verschiedene Fälle, Clouds zu nutzen:

  1. Man betreibt eine internationale Webseite und möchte die statischen Daten wie z.B. Bilder und andere sich selten ändernde Informationen schnell zugreifbar machen. Eine Webseite lädt beim ersten Aufruf eines Besuchers diese Daten vom angegebenen Server. Wenn jetzt dieser Besucher in Australien sitzt und der Server in Irland steht, wird er ein wenig länger benötigen, als wenn der Server in Japan, China oder Indien steht. Es geht dabei nur um Millisekunden, aber die können sich schnell zu Sekunden aufschaufeln.
  2. Man möchte – wie im Falle von Dropbox oder iCloud – seine Daten in der Cloud speichern. Im Falle eines Festplattencrashs oder gar eines Brandes sind die Daten in der Cloud gesichert.
  3. Clouds werden auch im Hintergrund genutzt, um Backups zu machen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass WhatsApp Backups in der von Apple bei iPhones genutzten iCloud speichert, und zwar in unverschlüsselter Form.
  4. Man möchte – wie am Beispiel Google Drive – seine Word- und Excel-Dokumente jederzeit und überall bearbeiten. Dazu kommt noch, dass man diese Dokumente mit mehreren anderen teilen und gemeinsam nutzen kann.

In allen Fällen geht es um unsere Daten! Manchmal sind sensible dabei, meistens sehr private. Das Problem, was jetzt viele haben ist, dass diese ganzen Daten auf Servern liegen, die meist in den USA liegen. Die USA ist ein Musterbeispiel von Datensicherheit und -schutz.

In den USA gelten andere Gesetze wie in der EU und in Deutschland, was hierzulande sicherheitsbewusste Menschen nicht schlafen lässt. Zu denen gehöre ich auch und habe mir eine andere Lösung überlegt, in die ich auch meine Liebsten (Familie und Freunde) einbeziehen kann. Die für mich derzeit beste Lösung heißt „owncloud“.

Wie der Name schon sagt, ist es eine eigene Cloud. Doch was bedeutet „eigen“? owncloud ist eine Open Source Software, die man auf jeden beliebigen Server installieren kann. Flugs habe ich mir einen kleinen Server bei einem deutschen Hoster (Serverstandort München) gegönnt und die Software installiert. Da man für einen Server wie owncloud weniger auf die Performance, sondern eher auf den Festplattenspeicher schauen sollte, habe ich einen skalierbaren Server gewählt. Falls die Anzahl der Nutzer deutlich wachsen sollte, wäre das ohne Neuinstallation oder Umzug möglich.

Mit Clients für Android, iPhone sowie Windows, Mac und Linux kann man bestimmte Ordner synchronisieren und über Mobilgeräte auch alle gemachten Bilder automatisch hochladen und damit in der Cloud sichern.

Hier eine Übersicht der interessantesten Seiten zu owncloud:

Auf zur eigenen in Deutschland gehosteten Cloud!!

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