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Weihnachtsgedicht

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn,
ich hab’s überfahren – es war ein Versehn,
ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feurte gerad seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er stürmte grad aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehn,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehn.

So ist die Moral von dem Gedicht,
fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen.
Vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus,
ja, dieses Jahr Weihnacht, das fällt dann wohl aus …..

(Onkel Hotte a.k.a. Oliver Kalkofe)

1 Kommentar

  • Am 13. Dezember 2008 20:54 schrieb Nadine:

    Des isch abr oi widzigs Weihnachdsgedichd.

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