+49 711 12159058 tomalo.stuttgart@gmail.com

Meine Geschichte mit Sky Entertainment

Vor 2 Tagen war es endlich vorbei! Mann, bin ich froh…

Im September 2009 begann meine Geschichte mit Sky Entertainment und dem Kundenservice des besagten Unternehmens. An dieser Geschichte kann man sehen, was passiert, wenn bei einem großen Unternehmen das Computersystem geändert wird und der Kundenservice überfordert ist.

Bis September 2009:
Status meines Premiere-Abos: Bundesliga und Champions League (monatlich 30,- Euro)

Anfang September 2009:
Ich bekomme einen Anruf von Sky, da Premiere nun zu Sky wurde. Die Mitarbeiterin stellte mir eine Anpassung zu einem Sky-Abo vor (Sky Welt, Bundesliga und Champions League für monatlich 45,- Euro). Da ich das Produkt Sky Welt nicht nutzen würde, habe ich der Mitarbeiterin mitgeteilt, dass ich das Angebot nicht annehmen will und zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen möchte. Die Mitarbeiterin sagte mir, dass der Vertrag dann zum Ende Oktober 2009 auslaufen würde.

11. September 2009:
Ich erhalte ein Schreiben von Sky mit dem Glückwunsch, das ich erfolgreich im neuen Sky Vertrag mit den Paketen Sky Welt, Bundesliga und Sport (Champions League) bin. Daraufhin habe ich direkt einen Sky-Mitarbeiter angerufen und ihm mitgeteilt, dass ich niemals so einem Vertrag zugestimmt habe.
Er teilte mir mit, dass ich einen schriftlichen Widerruf einlegen muss.
Ich schrieb einen Widerruf des Vertrags und schickte es am 14. September über das Kontaktformular auf der Sky-Website. Ich erhielt direkt eine automatische Antwortmail, das meine Anfrage bearbeitet wird, es aber zu einer „ungewohnt längeren Bearbeitung“ kommen würde.

Dezember 2009:
Ich rief einen Sky-Mitarbeiter an, um zu erfahren, wie weit der Widerruf ist, da ich noch keine schriftliche Bestätigung erhalten hatte. Der Mitarbeiter sagte mir, dass der Widerruf termingemäß eingegangen ist, es aber noch bearbeitet wird. Er stellte mir aber in Aussicht, meinen Vertrag zu alten Premiere-Konditionen weiterzuführen, also für 30 Euro im Monat. Ich stimmte dem zu und er sagte, ich würde dann Bescheid bekommen.

Ende Februar 2010:
Ich erhielt einen Anruf von einer Sky-Mitarbeiterin, die meinen Widerruf bearbeitet hatte. Sie hat mir, wie schon der Kollege davor, den Vertrag zu Premiere-Konditionen angeboten. Ich hab extra noch nachgehakt und sie bestätigte mir den monatlichen Beitrag von 30 Euro für die Pakete Bundesliga und Champions League. Da ich zwischenzeitlich umgezogen war und einen Satellitenanschluss (vorher Kabel) hatte, hatte sie mir noch angeboten, mir einen Satellitenreceiver mitzuschicken.

Anfang März 2010:
Bei einem Blick auf mein Konto sehe ich, dass Sky 312,80 Euro von meinem Konto abgebucht hat. Dies sind 44,90 Euro pro Monat für die Monate Sept. 09 (anteilig 43,40 Euro) bis März 2010. Da ich niemals dem Vertrag mit 44,90 Euro / Monat zugestimmt hatte, habe ich die Abbuchung von meiner Bank rückgängig machen lassen. Direkt nach der Rückbuchung habe ich bei Sky angerufen und einen Mitarbeiter erreicht, dem ich mitgeteilt habe, dass ich damit nicht einverstanden bin und dies zurückgebucht habe. Er sagte mir, dass der Widerruf noch bearbeitet würde.

12. März 2010:
Ich erhielt ein Schreiben von Sky, dass ich den zurückgebuchten Betrag (plus insgesamt 13,01 Euro Bearbeitungsgebühr) von 325,81 Euro bitte überweisen sollte. Falls etwas nicht in Ordnung sei, soll ich doch bitte anrufen.
Ich rief direkt bei Sky an und hatte eine Mitarbeiterin am Telefon. Dieser habe ich den gesamten Ablauf geschildert (wie auch bei allen Telefongesprächen zuvor). Sie teilte mir mit, dass in meinen Unterlagen keinerlei Angebot für einen Vertrag zu Premiere-Konditionen erscheint und die betroffenen Mitarbeiter so ein Angebot niemals haben geben dürfen. Sie sagte mir zudem, dass der Widerruf noch bearbeitet würde.
Ich habe ihr gesagt, dass ich das Geld nicht zahlen werde, da ich dem Sky-Vertrag nie zugestimmt hatte. Nach einer Absprache mit einem anderen Kollegen hat sie gefragt, ob ich meine Karte schon zurückgeschickt hätte, da die Kündigung dann nicht wirksam würde. Diese Information wurde mir niemals mitgeteilt und deshalb erhält Sky die Karte zurück. In diesem Schreiben ist die Auflistung bis zu dem 12. März 2010 enthalten.

1.April 2010:
Ich erhielt die 2. Mahnung über den Betrag von 333,81 Euro. Ich rief direkt nochmals bei Sky an und hatte einen Mitarbeiter am Telefon, der sich den Sachverhalt angehört hatte und mit einer Mitarbeiterin Rücksprache hielt. Nach der Rücksprache versicherte er mir eine außerordentliche Kündigung meines Sky Vertrages. Der offene Betrag wird nicht mehr eingezogen und ich werde aus dem Mahnverfahren genommen. Ich bat ihn, mir das schriftlich zukommen zu lassen.

29.April 2010:
Ich erhielt die 3. Mahnung über den Betrag von 333,81 Euro, hatte aber bisher keine schriftliche Bestätigung für meine außerordentliche Kündigung bekommen.
Und wieder rief ich beim Kundenservice an und schilderte der Mitarbeiterin den Sachverhalt wiederholt. Sie fand im System keinen Widerruf, obwohl mir schon 3 Mitarbeiter versichert hatten, dass der Widerruf angekommen ist und bearbeitet wird. Sie teilte mir mit, dass es Datenbankprobleme gibt, ich die Mahnung ignorieren sollte und ich mich an die Geschäftsleitung wenden soll.

4.Mai 2010:
Ich schrieb ein Einschreiben mit einer genauen Auflistung der Ereignisse und eine Bitte um Klärung direkt an die Geschäftsleitung.

7.Mai 2010:
Ich erhielt ein Anschreiben von Sky mit einer Entschuldigung und der Bestätigung des Widerrufs. Zudem wurde mein Kundenkonto berichtigt.

Fazit:
So ein großer Konzern und dann so ein Kundenservice? Ich bin echt enttäuscht und würde mich ehrlich freuen, wenn der Konzern seine roten Zahlen ausbaut und bankrott geht. Ich kann jedem, der gerade vor der Entscheidung Pro/Contra Sky steht, nur empfehlen, sich dagegen zu entscheiden. Das kann es ja echt nicht sein. Jetzt muss man halt mal sehen, wass es als günstige Alternativen gibt, die Bundesliga zu schauen. Naja, man kann nicht alles haben, oder?

Ähnliche Beiträge

1 Kommentar

  • Am 27. November 2010 15:17 schrieb M. Poller:

    HalloThomas!

    Eine Vertragskündigung sollte man immer per Post an die jeweilige Adresse Schicken und nicht per Kontaktformular.Steht meist auch in den ABG´s.
    Bei mir hat das auch immer super geklappt.
    Mein Premiere ABO ist automatisch ausgelaufen.
    Ich bekam darauf hin ein Angebot von Sky was ich nicht abschlagen konnte und bin seit dem
    sehr zufrieden.
    Ich muss dir aber zum Thema Kundenservice recht geben,das war in der Zeit der Umstellung einfach überfordert.

    mfg Marco

    (Pflichtfeld)
    (Pflichtfeld, wird nicht angezeigt)